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Goldjunge Kraft in der Erfolgsspur

Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti war für das rot-weiß-rote Team eine Reise wert – und die dritterfolgreichste der Geschichte. Österreich konnte an den 12 Wettkampftagen fünf Mal Edelmetall gewinnen: 2 Mal Gold, 1 Mal Silber und 2 Mal Bronze.

Damit war es die dritterfolgreichste Nordische WM der Geschichte, nur Oslo 2011 (7-2-1) und Val di Fiemme 1991 (3-1-1) war noch erfolgreicher. Im Medaillenspiegel von Lahti landet Österreich auf Rang vier hinter Norwegen (18), Deutschland (11) und Russland (6).

ÖSV-Abräumer war Skispringer Stefan Kraft mit Einzel-Gold auf Normal- und Großschanze – als erster Österreicher überhaupt –, Silber im Mixed-Team und Bronze mit der Mannschaft, dazu gab’s noch Bronze für das Kombinierer-Team.

„Genial! Mir ist in Lahti wirklich alles aufgegangen, das ganze Team hat alles richtig gemacht. Zum Marcel (Hirscher, Anm.) habe ich immer gesagt, er ist ein Roboter, jetzt bin ich vielleicht selbst schon einer“, so der Pongauer, für den zwei Mal die österreichische Bundeshymne gespielt wurde.

„Das ist wunderschön. Man lässt den Wettkampf noch einmal Revue passieren, ist einfach dankbar und denkt an die Leute, die einem da alle geholfen haben. Vor allem aber genießt man es und singt mit.“ Nach der WM kämpft Stefan Kraft auch noch um den Gesamt-Weltcup – und dann freuen wir uns auf ihn beim Tag des Sports am 23. September im Wiener Prater.


Stefan Kraft mit 4 Medaillen
06.03.2017 09:36

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