Ab Oktober neue Plätze im Polizei-Spitzensport

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Beim Tag des Sports war das Bundesministerium für Inneres mit einer hochkarätigen Sportler-Abordnung mit dabei.

„Spitzensportförderung hat im Innenministerium einen hohen Stellenwert“, sagte Innenminister Herbert Kickl am 22. September 2018 anlässlich des Tag des Sports im Wiener Prater. „Sie ist als duales Förderungssystem aufgebaut. Sportliche und berufliche Karriere können optimal aufeinander abgestimmt werden.“

Das Ressort biete den Athletinnen und Athleten neben den Förderungen für Wettkämpfe und Trainings auch eine Berufsausbildung und interne Schulungen zu aktuellen Themen wie Korruption im Sport, ergänzte der Innenminister.

„Zu den 46 Spitzensportlerinnen und -sportlern, die im Leistungskader des Innenministeriums aufgenommen sind, kommen mit 1. Oktober voraussichtlich 25 neue Athletinnen und Athleten dazu“, sagte Kickl.

Beim Tag des Sports waren unter anderem folgende Polizeisportlerinnen und Sportler vertreten: Mirnesa und Mirneta Becirovic (Jiu Jitsu Duo), Frederic Berthold (Ski Alpin), Marc Digruber (Ski Alpin), Reinhard Egger (Rodeln), Max Franz (Ski Alpin), David Gleirscher (Rodeln), Daniela Iraschko-Stolz (Skisprung), Adam Kappacher (Skicross), Sebastian Kislinger (Snowboard), Lukas Kranzlmüller (Kunstturnen), Lena Kreundl (Schwimmen), Johannes Kröll (Ski Alpin), Harald Lemmerer (Nordische Kombination), Andrea Limbacher (Skicross), Thomas Mayrpeter (Ski Alpin), Caroline Pilhatsch (Schwimmen), Andreas Prommegger (Snowboard), Christina Rieder (Biathlon), Markus Schairer (Snowboard), Nathalie Schwarz (Langlauf), Johannes Strolz (Ski Alpin), Daniel Traxler (Skicross), Daniela Ulbing (Snowboard) und Michael Wagner (Ringen).

Polizei-Spitzensportler des Jahres 2018

Innenminister Herbert Kickl ehrte die Polizei-Spitzensportler des Jahres 2018: den Rodler David Gleirscher und die Jiu Juitsu-Kämpferinnen Mirnesa und Mirneta Becirovic. Geehrt wurden auch die Triathletin Romana Slavinec, die Ringerin Martina Kuenz, die Skifahrerin Julia Scheib, der Rodler David Gleirscher sowie die Beachvolleyballer Clemens Doppler und Alexander Horst.

„Es ist für mich eine große Ehre, dem Spitzensportkader des Innenministeriums anzugehören“, sagte David Gleirscher. Der 24-jährige Tiroler wurde bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar 2018 Olympiasieger im Rodel-Einsitzer. „Die Aufnahmeprüfung für die Polizeigrundausbildung war wirklich schwer. Ich bin sehr froh, es geschafft zu haben“, sagte Beachvolleyballer Clemens Doppler.   

25 neue Spitzensportlerinnen und -sportler

Seit 1. September 2017 fördert das Innenministerium insgesamt 46 Spitzensportlerinnen und -sportler. Mit 1. Oktober 2018 ist geplant, voraussichtlich 25 weitere Spitzensportlerinnen und -sportler in den Leistungskader aufzunehmen. Bei den neu aufgenommenen Athletinnen und Athleten werden sowohl auf die sportlichen Erfolge als auch auf die Zukunftsprognosen der jungen Sportlerinnen und Sportler Bedacht genommen.

Die Auswahl erfolgt durch eine unabhängige Kommission, der die ehemaligen Spitzensportler Reinfried Herbst und Roswitha Stadlober angehören. „Seit meinem Karriereende bin ich als Spitzensportkoordinator für das Innenministerium tätig“, sagt Herbst. „Das ist eine reizvolle Aufgabe, zu der auch die Auswahl neuer Athletinnen und Athleten gehört.“  

"Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber war auch dieses Jahr sehr hoch. Das zeigt wieder einmal sehr deutlich, welch große Attraktivität der Polizeiberuf für Sportlerinnen und Sportler hat", sagte Dr. Günther Marek, Leiter der Gruppe I/C Gesundheit, Psychologie und Sport im Innenministerium. „Noch nie waren im Innenministerium so viele Spitzensportlerinnen und -sportler zur Ausbildung angemeldet, wie das 2018 der Fall sein wird.“

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