ÖVV-Legionäre zeigen in Können in Top-Ligen

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Paul Buchegger, Alex Berger und Co. träumen vom EM-Ticket - und bekommen auch im Liga-Alltag jede Menge Highlights.

Österreichs Volleyball-Nationalteamspielerinnen und -spieler können auf eine bewegte Länderspiel-Saison mit vielen Highlights zurückblicken. Im Jänner finalisieren sowohl Damen als auch Herren die EM-Qualifikation.

Das Endrunden-Ticket ist für beide Teams in Reichweite. Aktuell befinden sich die ÖVV-Stars mit ihren Klubs in der Meisterschafts-Vorbereitung. Hier ein Überblick unserer im Ausland engagierten Teamspielerinnen und -spieler sowie zu den Transfers im Sommer.

Bei den Damen hat Srna Markovic sensationell den Sprung in die Serie A1 zu Cuneo Granda Volley geschafft. Die 22-jährige Diagonalangreiferin ist somit die erste Österreicherin in der italienischen Eliteliga. Die 20-jährige Katharina Holzer wechselte vom deutschen Nachzügler VfB Suhl nach Frankreich zum zweifachen Champions League-Sieger RC Cannes.

Sabrina Müller verließ Volley Project UKF Nitra (SVK) und wird die neue Saison in Spanien mit Avarca de Menorca in Angriff nehmen. Zuspielerin Dana Schmit blieb NawaRo Straubing (1. Liga Deutschland) treu.

Libera Sophie Wallner fand im ungarischen Erstligisten Haladas HVSE Röplabda einen neuen Arbeitgeber. Aufspielerin Anna Bajde trainiert derzeit beim VBC Voléro Zürich unter ÖVV-Teamtrainerin Svetlana Ilic.

Spektakulärer Wechsel

Auch bei den Herren gab es spektakuläre Transfers. Paul Buchegger wechselte innerhalb der italienischen Serie von Challenge Cup-Sieger Ravenna zu Vero Volley Monza. Der Shootingstar der vergangenen Saison arbeitet nach einer in der EM-Qualifikation zugezogenen Knieverletzung an seinem Comeback.

Peter Wohlfahrtstätter wurde in der vergangenen Saison mit Tourcoing Lille sensationell französischer Cupsieger. Den ÖVV-Kapitän zog es im Sommer weiter in den Westen. Sein neuer Arbeitgeber heißt Benfica Lissabon und ist portugiesischer Vizemeister.

Gleich drei ÖVV-Teamspieler sind in der bevorstehenden Saison in der DVL engagiert. Libero Florian Ringseis verließ den finnischen Double-Gewinner und Champions League-Teilnehmer VaLePa Sastamala, ging zu den Alpenvolleys, wo er Teamkollege von Niklas Kronthaler ist.

Für den erst 20-jährigen Mathäus Jurkovics ist der TV Rottenburg seine erste Station im Ausland. In der vergangenen Saison war noch der VCA Amstetten NÖ sein Arbeitgeber.

Diagonalangreifer Thomas Zass meldete sich in der EM-Qualifikation nach überstandener Verletzung eindrucksvoll zurück. Nun will der Tiroler mit Volley Amriswil die Schweizer NLA aufmischen. Zuletzt stand Zass beim französischen Zweitligameister AS Cannes unter Vertrag.

Libero Philipp Kroiss wechselte innerhalb Rumäniens, ging vom Double-Gewinner LMV Tricolorul Ploiesti zu Volei Municipal Zalau. Max Thaller blieb zwar in Rumäniens Hauptstadt, spielt aber nicht mehr bei CSM, sondern Steaua Bucuresti auf. Anton Menner verließ den slowakischen Vizemeister Nitra, um in Tschechien beim VC Ostrava anzuheuern. Aufpieler Alexander Tusch zog es vom estnischen Top-Klub Saaremaa nach Italien zum Zweitligisten ASD Volley Leverano.

ÖVV-Topstar Alexander Berger hat mit Safety Conad Perugia auch in der kommenden Saison viel vor. Die vergangene Spielzeit zu toppen wird allerdings schwierig sein. Schließlich gewann Perugia in Italien alle drei Titel und in der Champions League die Bronzemedaille.

Dass von Jahr zu Jahr mehr österreichische Teamspieler in renommierten europäischen Vereinen einen Arbeitgeber finden, freut freilich auch den ÖVV. „Österreichische Spielerinnen und Spieler sind am internationalen Markt heiß begehrt. Durch die Erfolge unserer Topstars wie Berger, Buchegger und Markovic hat sich Österreich auf der Volleyballlandkarte etabliert. Junge österreichische Spielerinnen und Spieler stehen auf den Listen der Scouts und ihre Entwicklung wird genau beobachtet. Das ist ein Nachweis der guten Arbeit die in Österreich geleistet wird“, erläutert ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath.

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