Österreichs Fußball-Nationalteam startet am Mittwoch in die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Das ÖFB-Team hat sich erstmals seit 28 Jahren wieder für eine Fußball-WM qualifiziert, die Gegner in der Gruppenphase sind Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien.
Nach einer intensiven Vorbereitung in Wien und zuletzt in Santa Barbara, wo der Österreichische Fußballbund seine WM-Zelte aufgeschlagen hat, ging es in einem 40-Minuten-Flug nach San Francisco. Das bei der WM sogenannte Bay Area Stadium wird mit mehr als 65.000 Zuschauer:innen ausverkauft sein.
Der erste Eindruck von Teamchef und Kapitän: „Beeindruckend! Das sind hier wirklich amerikanische Dimensionen, so etwas gibt es in Europa nicht“, meinte Ralf Rangnick und David Alaba ergänzte: „Das Stadion ist schon sehr geil, der Vibe noch einmal ein anderer als bei uns. Wenn sie den Rasen noch wässern, dann wird der Ball sehr gut laufen.“ Durch den späten Ankick – in Österreich überträgt ORF eins ab 6 Uhr live – können die Spieler ausschlafen.
Rangnick: „Wir starten mit einem gemeinsamen Frühstück, danach gibt’s Aktivierung, Mittagessen, ein bisschen Regeneration und zweieinhalb Stunden vorher geht’s mit Polizei-Eskorte ins Stadion.“ Noch kribbelt es beim Teamchef, der eben erst seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat, nicht, „erst wenn die Hymne gespielt wird“.
Für Alaba, der in seiner Karriere bereits 38 Titel gewonnen und zwei Europameisterschaften gespielt hat, ist es, wie auch für seine Teamkollegen die erste Weltmeisterschaft, die Vorfreude dementsprechend groß. „Es hat einen unglaublichen hohen Stellenwert für mich, dass wir jetzt hier dabei sind. Die WM ist etwas, das in meiner Karriere noch gefehlt hat. Wir haben es über ein Jahrzehnt immer wieder dabei zu sein, jetzt geht für mich und uns alle ein Traum in Erfüllung.“
Ein Traum, der am Mittwoch wahr wird, oder wie Ralf Rangnick sagt: „Zeit, dass es losgeht!“