Es waren einzigartige Bilder und Momente, die den österreichischen Sport im Jahr 2004 prägten: Hermann Maier lächelte von seiner eigenen Sonderbriefmarke, die Olympiaheld:innen von Athen wurden gefeiert und der Wiener Heldenplatz platzte aus allen Nähten. Mit 120.000 Besucher:innen schrieb der vierte Tag des Sports das nächste Rekordkapitel seiner noch jungen Geschichte.
Schon am Vormittag sorgte Ski-Olympiasieger Maier für eines der Highlights des Tages. Gemeinsam mit der Österreichischen Post präsentierte der amtierende Gesamtweltcupsieger seine eigene Sonderbriefmarke, vor dem Sonderpostamt bildeten sich lange Schlangen. Der Andrang war enorm, der Herminator-Effekt direkt spürbar. So groß, dass die Marke nur wenige Wochen später nahezu ausverkauft war und damit sogar den Verkaufsrekord der Arnold-Schwarzenegger-Sondermarke ins Wanken brachte.
Historischer Olympia-Sommer
Den sportlichen Schlusspunkt des mittlerweile traditionellen Sportfests setzte Maier wenig später selbst, als er als Gesamtweltcupsieger geehrt wurde. Doch 2004 stand auch ganz im Zeichen der historisch erfolgreichen Olympionik:innen. Wenige Wochen vor dem Tag des Sports bejubelte Österreich bei den Sommerspielen in Athen die beste Ausbeute der Neuzeit.
Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher, Olympiasiegerin Kate Allen sowie Andreas Geritzer, Christian Planer und Claudia Heill standen stellvertretend für einen unvergesslichen Olympia-Sommer. Ihre Erfolge hatten Österreich in Athen begeistert, auf dem prallgefüllten Heldenplatz wurden sie nun vor hunderttausenden Besucher:innen noch einmal für ihre außergewöhnlichen Leistungen gefeiert.
Neue Dimensionen
Insgesamt wurden rund 200 österreichische Spitzensportler:innen ausgezeichnet, darunter mehr als 100 Welt- und Europameister:innen. Erstmals stand den Veranstaltern der gesamte Heldenplatz zur Verfügung, auf dem sich 80 Sportverbände präsentierten und den Tag des Sports größer denn je werden ließen.
Mit 120.000 Besucher:innen erreichte die Veranstaltung schließlich eine neue Dimension. Vier Jahre nach der Premiere war der Tag des Sports endgültig zu Österreichs größtem Open-Air-Sportfest geworden. Getragen von außergewöhnlichen Sportlerpersönlichkeiten wie Hermann Maier und den Olympiaheld:innen von Athen sowie einer Begeisterung, die den Wiener Heldenplatz bis auf den letzten Platz füllte.