Ein halbes Jahr nach den Olympischen Winterspielen von Sotschi kamen Österreichs Sportheld:innen nach Wien. Und die Fans in Massen. Bei spätsommerlichen 25 Grad strömten 528.000 Menschen auf den Heldenplatz und machten den Tag des Sports 2014 zur bis dahin größten Ausgabe seiner Geschichte. Mittendrin: Olympiasieger:innen, Weltmeister:innen und jene Stars, die wenige Monate zuvor in Sotschi für rot-weiß-roten Jubel gesorgt hatten.
Matthias Mayer hatte Österreich mit seinem sensationellen Abfahrtssieg gleich zu Beginn der Winterspiele Gold beschert, Julia Dujmovits im Parallel-Slalom nachgelegt. Auch Anna Fenninger, Marcel Hirscher, Gregor Schlierenzauer und zahlreiche weitere Größen des heimischen Wintersports ließen sich das große Wiedersehen mit den Fans nicht entgehen.
Wo die Schlangen länger wurden
Besonders vor den Ständen des Skiverbandes und des Österreichischen Olympischen Comités brauchten die Fans Geduld. Autogramme wurden im Akkord geschrieben, Erinnerungsfotos geschossen und die Idole aus nächster Nähe bestaunt. Insgesamt wurden rund 400 Spitzensportler:innen auf der großen Bühne am Fuße der Hofburg für ihre Erfolge ausgezeichnet.
Erstmals wurden dort auch die „Military Sports Awards“ vergeben. Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits wurde zur Sportlerin des Jahres gekürt, Biathlet Dominik Landertinger zum Sportler des Jahres. Thomas Diethart durfte sich nach seinem Triumph bei der Vierschanzentournee gleich über zwei Auszeichnungen freuen.
Sport, Sport & noch mehr Sport
Doch die Stars waren nur ein Teil des Spektakels. Knapp 150 Mitmachstationen sorgten dafür, dass der Heldenplatz selbst in Bewegung geriet. Neu war die „Vision-In-Sport-Area“, in der Hightech und Sport aufeinandertrafen. Auf dem Pumptrack konnten sich wiederum Radfahrer:innen, Inlineskater:innen, Scooterfahrer:innen und Longboarder:innen versuchen.
Am Ende stand eine Zahl, die alles über diesen Tag erzählte: 528.000 Besucher:innen. Der bisherige Rekord von 504.000 aus dem Jahr 2012 war Geschichte. Aus einer Veranstaltung mit rund 25.000 Gästen bei ihrer Premiere 2001 war binnen 13 Jahren ein Sportfest geworden, das mehr als eine halbe Million Menschen auf den Heldenplatz lockte.