Mit dem EM-Ticket zum Tag des Sports

koller

Noch bevor sich der Heldenplatz füllte, rollte die erste Sportwelle bereits durch Wien. ÖFB-Teamchef Marcel Koller, der nur 11 Tage zuvor mit Österreichs Nationalteam die Qualifikation für die EM 2016 perfekt gemacht hatte, führte rund 250 Radfahrer:innen vom Ernst-Happel-Stadion in Richtung Innenstadt. Das Ziel: der Tag des Sports 2015.


Für den neuen Volksheld Koller ging es nach der rund zehn Kilometer langen Fahrt direkt weiter. Bei der ÖFB-Pagode warteten bereits die Fans auf Autogramme. Koller gab Einblicke in seine gemeinsame Reise mit dem Nationalteam und blicke bereits auf das Fußball-Großereignis im kommenden Sommer in Frankreich voraus.


Wenig später zog auch Marcel Hirscher die Massen in seinen Bann. Der vierfache Gesamtweltcupsieger gehörte gemeinsam mit den Skispringern Stefan Kraft und Michael Hayböck zu den begehrtesten Sportlern auf dem Heldenplatz. Insgesamt wurden rund 300 heimische Spitzensportler:innen für ihre Erfolge ausgezeichnet.

Der größte Sportplatz Österreichs

Doch 2015 sollten nicht nur die Profis zeigen, was sie können. Rund 140 Mitmachstationen verwandelten den Heldenplatz in eine riesige Sportarena. Beim American Football wartete die Quarterback-Challenge, im Modernen Fünfkampf wurde mit dem Laser gezielt, andernorts wurde geklettert, gerudert, Basketball oder Volleyball gespielt. Zuschauen war erlaubt, ausprobieren ausdrücklich erwünscht.


Passend dazu war der Tag des Sports erstmals in die Europäische Woche des Sports eingebettet. Unter dem Motto „BeActive“ rückte damit eine Botschaft besonders in den Mittelpunkt: Bewegung sollte nicht nur Sache der Spitzensportler:innen sein, sondern selbstverständlich zum Alltag gehören.

Für den guten Zweck

Wie viel Sport verbinden kann, zeigte sich an diesem Tag auch abseits von Medaillen und Autogrammen. Nur wenige Wochen nach dem schweren Trainingsunfall von Stabhochspringerin Kira Grünberg beteiligten sich die Besucher:innen mit ihren Aktivitäten an einer besonderen Aktion. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass ein speziell auf Grünbergs Bedürfnisse adaptiertes Fahrzeug „freigeschaltet“ werden konnte.