Der Tag des Sports bekam 2016 eine neue Spielwiese! Erstmals verwandelte sich nicht der Heldenplatz, sondern der Wiener Prater in Österreichs größten Sportplatz. Mehr Raum für 122 Verbände, rund 150 Mitmachstationen und erneut eine halbe Million Sportfans: Bei herrlichem Spätsommerwetter feierte der neue Schauplatz einen Einstand nach Maß und stieß auf positive Resonanz.
Das Herz der Veranstaltung schlug zwischen Ernst-Happel-Stadion und Prater Hauptallee. Dort und auf den umliegenden Flächen präsentierten sich insgesamt 122 Sportverbände. Vor allem die rund 150 Mitmachstationen profitierten vom zusätzlichen Platz. Von Fußball und Eishockey über Golf, Fechten und Kampfsport bis zu Rudern, Kanu oder einer eigenen Rodelanlage wurde der Prater zum riesigen Sportplatz. Nach ersten Schätzungen waren erneut rund eine halbe Million Menschen dabei.
Rio-Helden zum Greifen nah
Und 2016 hatte Österreich ganz besondere Rückkehrer zu feiern. Nur wenige Wochen nach den Olympischen Spielen von Rio waren Thomas Zajac und Tanja Frank zu begehrten Gästen. Das Segel-Duo hatte vor der Küste Brasiliens Bronze gewonnen und Österreich damit die erste olympische Sommermedaille seit acht Jahren beschert. Gemeinsam mit weiteren Rio-Starter:innen nahmen sie im Prater auch ihre IOC-Diplome für Top-Acht-Platzierungen entgegen.
Eine „lässige Sache“
Die längsten Schlangen bildeten sich einmal mehr dort, wo die ganz großen Namen warteten. Bei ÖOC und ÖSV waren Autogramme von Zajac und Frank ebenso gefragt wie jene der Skispringer Stefan Kraft und Michael Hayböck oder der Ski-Asse Eva-Maria Brem und Marcel Hirscher.
Auch Hirscher hatte mit dem neuen Schauplatz schnell Freundschaft geschlossen. „Eine lässige Sache“, befand der fünffache Gesamtweltcupsieger.