Großes Comeback zum Jubiläum

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Ein Jahr lang war es still geblieben, 2021 kehrte das sportliche Leben aber wieder in den Wiener Prater zurück. Nach der corona-bedingten Pause feierte der Tag des Sports am 25. September sein Comeback. Passenderweise mit einem Jubiläum: Zur 20. Auflage kamen Tausende Menschen rund um das Ernst-Happel-Stadion zusammen.

Registrierung und 3G-Check erinnerten noch an die außergewöhnliche Zeit, dahinter aber fühlte sich vieles wieder vertraut an: Sportstars, Autogramme und 80 Stationen zum Mitmachen. „Der österreichische Sport beweist derzeit seine Comeback-Qualitäten, das gilt auch für den Tag des Sports“, brachte der damalige Sportminister Werner Kogler die besondere Stimmung auf den Punkt. Bei bestem Spätsommerwetter luden 80 Stationen rund um das Ernst-Happel-Stadion zum Ausprobieren ein.

Und auch die großen Namen waren zurück. US-Open-Champion Dominic Thiem schrieb ebenso Autogramme wie ÖFB-Teamspieler. Mit Biathlon-Weltmeisterin Lisa Hauser, Kletter-Weltmeister Jakob Schubert und Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger mischten sich weitere Stars unter die Besucher:innen.

Auch zahlreiche Medaillengewinner:innen der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio waren mit von der Partie, darunter Michaela Polleres, Bettina Plank, Walter Ablinger, Thomas Frühwirth und Florian Brungraber.

Ideen, die Spuren hinterlassen

Ganz wie früher war der Tag des Sports dennoch nicht. Erstmals wurde die Veranstaltung komplett live gestreamt. Gleichzeitig sollte das Jubiläum auch über diesen einen Tag hinaus Spuren hinterlassen: Mehr als 150 Welt- und Europameister:innen aus über 25 Sportarten wurden geehrt. Für jede dieser Ehrungen wurde in Brunnenthal in Oberösterreich ein Baum gepflanzt.

Auf 5.500 Quadratmetern entstand dort ein klimastabiler Mischwald mit insgesamt 2.000 Bäumen, mehr als 200 davon bildeten einen eigenen „Wald der Sportlerinnen und Sportler“. Karate-Olympiamedaillengewinnerin Bettina Plank gefiel die Idee: „Taugt mir, dass wir als Sportler in dieser Form ein bisserl was dazu beitragen können.“

So wurde die 20. Ausgabe zu mehr als einem Jubiläum. Nach einem Jahr Zwangspause war der Tag des Sports wieder da. Zwar kleiner als in den Rekordjahren, unter besonderen Bedingungen, aber mit jener Begeisterung für Bewegung, die ihn seit seiner Premiere begleitet hatte.bände und Fans, Zuschauen und Selbermachen. Alles kam zusammen! Halb Wien war auf den Beinen. Und wer einmal dort war, hatte an diesem Tag wohl wenig Grund, stillzustehen.