Active & Equal: Frauen, Gesundheit, Sport

Active Equal

Frauen, Gesundheit und Sport: Mit diesen Themen beschäftigt sich das europäische Projekt „Active & Equal“, das auch beim Tag des Sports 2026 eine Rolle spielen wird. Österreich ist eines von sechs Ländern, die an dem von der Europäischen Union und dem Europarat kofinanzierten Projekt teilnehmen.

„Active & Equal: Women’s health in sport across generations“ läuft von Jänner 2026 bis Ende 2027 und beschäftigt sich mit gesundheitlichen und gesellschaftlichen Faktoren, die Mädchen und Frauen beim Sport vor besondere Herausforderungen stellen können. Ziel ist es, diese Themen stärker in den öffentlichen Diskurs zu bringen und Bedingungen zu schaffen, unter denen Frauen in allen Lebensphasen sicher und ohne Vorbehalte Sport ausüben können.

Dabei geht es unter anderem um physiologische, psychologische und soziale Aspekte. Themen wie Menstruation oder Menopause spielen ebenso eine Rolle wie die Frage, welches Wissen Trainer:innen, Pädagog:innen oder Gesundheitsexpert:innen benötigen, um Sportlerinnen bestmöglich zu begleiten.
Dafür sind mehrere Maßnahmen geplant. Eine europaweite Analyse soll bestehende Barrieren erfassen und die Grundlage für nationale Berichte sowie einen europäischen Gesamtbericht bilden. Zudem wird ein „Women’s Health in Sport Toolkit“ entwickelt, das praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Informationen für den Sportalltag liefern soll. Ergänzend sollen Athletinnen und andere Role Models mit ihren Erfahrungen dazu beitragen, noch immer tabuisierte Themen offen anzusprechen.

Mirna Jukić-Berger als österreichische Botschafterin

In Österreich liegt die Federführung für das Projekt beim Sportministerium. Als österreichische Botschafterin ist Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Mirna Jukić-Berger Teil von „Active & Equal“. Auch das Olympiazentrum Vorarlberg ist mit „Female Athlete“ in die Umsetzung eingebunden.

Beim Tag des Sports wird das Projekt im Rahmen eines eigenen Bühnenprogramms vorgestellt. Es soll unter anderem darüber gesprochen werden, welche Rolle Frauengesundheit im Sport spielt, wo noch Handlungsbedarf besteht und wie Sportlerinnen in unterschiedlichen Lebensphasen besser unterstützt werden können.

Der Tag des Sports bietet gleichzeitig die Möglichkeit, das Projekt einem breiten Publikum vorzustellen und Sportler:innen, Verbände, Expert:innen und Organisationen miteinander zu vernetzen. Auch auf die geplante europaweite Erhebung und weitere Bildungs- und Trainingsangebote von „Active & Equal“ soll aufmerksam gemacht werden.