Zurück zu den Wurzeln: Nach acht Jahren kehrte der Tag des Sports 2024 in sein altes „Wohnzimmer“, den Wiener Heldenplatz, zurück. Mehr als 200.000 Besucher:innen feierten das Comeback an jenem Ort, an dem die Erfolgsgeschichte 2001 einst begonnen hatte. Und auch sportlich gab es allen Grund zum Feiern: Österreichs Olympia- und Paralympics-Held:innen von Paris gaben sich die Ehre.
Goldener Glanz aus Paris
Erst wenige Wochen zuvor hatten Lara Vadlau und Lukas Mähr im Segeln sowie Valentin Bontus im Kitesurfen Olympia-Gold gewonnen. Nun tauschten sie das olympische Rampenlicht gegen Selfies, Autogramme und Begegnungen mit den Fans. Auch zahlreiche Medaillengewinner:innen der Paralympischen Spiele waren beim großen Wiedersehen dabei.
„Noch einmal durften wir unsere Erfolge von den Olympischen Spielen in Paris gemeinsam mit den österreichischen Fans feiern. Das war ein ganz besonderer Tag, den ich sicherlich lange in Erinnerung behalten werde“, sagte Kitesurfer Bontus.
Insgesamt wurden mehr als 400 erfolgreiche Athlet:innen für ihre Leistungen geehrt. Darunter waren auch Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Jessica Pilz, die am Kletterturm vorbeischaute, und Judo-Ass Michaela Polleres. Dazu gesellten sich bekannte Wintersportgrößen wie Eva Pinkelnig, Michael Hayböck, Benjamin Karl, Johannes Lamparter und Wolfgang Kindl sowie die Para-Ski-Stars Veronika und Johannes Aigner.
Ein besonderes Wiedersehen
Für einen der größten österreichischen Sportstars wurde die Rückkehr besonders emotional. Dominic Thiem, der sich 2024 auf seiner Abschiedstournee vom Profitennis befand, genoss noch einmal die Nähe zum heimischen Publikum. „Am Heldenplatz ist es noch ein bisschen besonderer. Ich bin sehr glücklich, hier gewesen zu sein und viele Fans getroffen zu haben“, meinte der US-Open-Sieger von 2020.
Doch wie schon bei den ersten Ausgaben gehörte der Heldenplatz nicht nur den Stars. Bei zahlreichen Mitmachstationen konnten die Besucher:innen selbst aktiv werden – vom Skisprung- und Downhill-Simulator über Klettern und Judo bis zu Fußball, Handball und Basketball. Der Platz, auf dem der Tag des Sports mehr als zwei Jahrzehnte zuvor seine Geschichte begonnen hatte, wurde wieder zum riesigen Freiluft-Sportplatz.
Auch das Ehrenamt bekam erneut seine Bühne: Zum zweiten Mal wurden die mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Ehrenamtspreise in sieben Kategorien vergeben. Die mehr als 400 geehrten Sportler:innen erhielten zudem statt Pokalen Baumpatenschaften.