Bewegung für alle & Zeichen für Inklusion

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#BeActive feiert heuer ein Jubiläum: Am Samstag, den 20. September, fällt am Wiener Heldenplatz der Startschuss für die 10. Europäische Woche des Sports. Was 2015 als Antwort der EU-Kommission auf alarmierende Bewegungszahlen begann, ist längst zu einer europaweiten Bewegung geworden. Österreich spielt dabei seit der ersten Stunde eine zentrale Rolle – und setzt mit dem Tag des Sports erneut ein starkes Signal, dass Sport Lebensfreude, Prävention und Gemeinschaft bedeutet.


Bereits am Vortag beim Tag des Schulsports im Wiener Prater zeigte sich, wie breit die Initiative wirkt. Dort sprach auch Badminton-Ass und #BeActive-Botschafterin Katrin Neudolt über die Bedeutung von Bewegung für Kinder und Jugendliche: „Ich freue mich sehr, am Tag des Schulsports dabei zu sein. Es ist wunderschön zu sehen, wie Kinder aller Altersgruppen Spaß und Freude an der Bewegung haben.“ Ein besonderes Anliegen sei ihr, dass „es auch Möglichkeiten für Leute mit Beeinträchtigung gibt, zahlreiche Sportarten auszuprobieren.“ Damit wurde bereits vor Beginn der Aktionswoche ein starkes Zeichen für Inklusion gesetzt.


Für Gewichtheberin Sarah Fischer sei der Sport seit jeher ein großer Teil ihres Lebens. „Initiativen wie der Tag des Schulsports, Tag des Sports oder die Europäische Woche des Sports sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche neue Sportarten entdecken können. Auf der ganzen Anlage ist sehr viel los – es ist wunderschön, die Begeisterung für Bewegung bei den Kindern zu sehen“, sagt die Olympia-Teilnehmerin von Tokio.

„Weiteres Zeichen für Inklusion“

Am Heldenplatz geht es dann am Samstag Schlag auf Schlag. Neben hunderten Sportverbänden und Stars aus Spitzen- und Breitensport bildet die #BeActiveInclusionZone einen zentralen Fixpunkt. Hier reicht das Angebot vom Racketlon über Rudern und Tischtennis bis hin zu Boccia und Badminton.


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Besonders spannend: Am Nachmittag präsentiert der Gehörlosensportverband die „Silent Sports“. Neudolt betont: „Ich freue mich sehr, #BeActive als Botschafterin am Tag des Sports zu vertreten. Für mich ist es wichtig, den Leuten die Bedeutung von ausreichend Bewegung näherzubringen, zudem wird auch ein weiteres Zeichen für Inklusion gesetzt.“

Sport als beste Präventivmedizin

Die Initiative versteht sich nicht als eintägiges Event, sondern als Bewegung mit Nachhaltigkeit. Von der #BeActive Night (27. September) über den European School Sport Day (26. September) bis hin zu Kampagnen wie „50 Tage Bewegung“ oder „Wir bewegen Österreich“ spannt sich ein dichtes Programm, das Menschen aller Altersgruppen zur Aktivität motivieren soll.


„Sport ist die beste Präventivmedizin, verbessert die Lebensqualität und spart Kosten im Gesundheitssystem“, sagt Sport Austria-Präsident Hans Niessl, ebenfalls Botschafter der Kampagne. Für ihn ist klar, dass Bewegung nicht nur auf Spitzenleistungen reduziert werden darf. Auch Eltern, Lehrer:innen oder Kolleg:innen können wichtige Vorbilder sein, um Bewegung selbstverständlich im Alltag zu verankern.


Nach zehn Jahren zeigt sich, wie nachhaltig die Europäische Woche des Sports wirkt. Sie lädt ein, Bewegung nicht als Ausnahme zu verstehen, sondern als festen Bestandteil des Lebens. Für Neudolt bedeutet das auch, Barrieren abzubauen: „Mit Mimik und Gestik kann man so viel ausdrücken. Ich bin sehr stolz, dass ich Teil davon bin, dass wir alle gemeinsam Sport machen.“