Eine der aufstrebenden Sportarten des Landes feiert bei der 24. Ausgabe des Tag des Sports nach längerer Abstinenz ihr Comeback: Dodgeball. Vielen noch als klassisches Völkerball bekannt, erlebt das schnelle Abwerfen und geschickte Fangen von Bällen in den letzten Jahren – vor allem im Schulsport – einen Aufschwung.
Am Wiener Heldenplatz lädt Dodgeball Austria alle Besucher:innen ein, die Faszination dieses Sports in verschiedenen Formen hautnah zu erleben. Ob beim Duell mit Freund:innen, gegen Nationalteamspieler:innen oder bei der beliebten Speedmessung: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Dodgeball selbst auszuprobieren.
Für Kinder wurden eigene Stationen mit kürzeren Distanzen vorbereitet. „Wir wollen alle Kernelemente unserer Sportart vor Ort einbinden. Das gelingt uns mit den verschiedenen Mitmach-Stationen“, erklärt Nicola Sutter, Vizepräsidentin und Nationalspielerin von Dodgeball Austria.
Leicht zu spielen – große Beliebtheit
So funktioniert’s in Kürze: Zwei Teams versuchen, sich gegenseitig mit Bällen abzuwerfen. Wer getroffen wird, scheidet aus. Fängt ein Spieler den Ball, ist der Werfer draußen und ein zuvor ausgeschiedener Mitspieler darf zurück ins Spiel. Gespielt wird, bis ein Team keine aktiven Spieler mehr hat oder die Zeit abläuft. Die Unterschiede zum klassischen Völkerball: Beim Dodgeball wird mit mehreren Bällen gespielt, zudem gibt es keinen Freigeist.

Besonders im Schulsport erfreut sich „Völkerball 2.0“, wie Sutter Dodgeball gerne nennt, wachsender Beliebtheit. Der Grund liegt auf der Hand: „Es ist leicht zu spielen, die Regeln sind unkompliziert. Außerdem braucht man nicht viel Equipment. Drei, fünf oder sechs Bälle und schon geht’s los.“
Vielseitig & Schnelllebig
Auch aktive Spieler:innen schwärmen von der Dynamik. „Es sind viele Bälle gleichzeitig im Spiel, dadurch gibt es extrem viele Würfe und viel Action in kurzer Zeit. Zudem spielt auch die Taktik eine wesentliche Rolle. Im Dodgeball musst du ein richtiger Allrounder sein“, sagt Sutter.
Am Tag des Sports können sich Interessierte nicht nur Tipps von Nationalteamspieler:innen und Trainern holen, sondern auch selbst ins Rampenlicht treten: Um 12, 14 und 16 Uhr finden Turniere statt, bei denen jede:r mitmachen darf. Dazwischen sorgt ein Showmatch zwischen Österreichs Nationalteam und Tschechien für Stimmung.