Wien und Sport – das passt! Die Sport Austria Finals 2026 erbrachten einmal mehr den Beweis, dass die Bundeshauptstadt auch Sporthauptstadt sein kann. Nach drei Ausgaben in Graz und zwei in Innsbruck machte Österreichs größtes Multisport-Event erstmals für vier Tage in Wien Station. Und übertraf die bisherigen Bestmarken in beinahe allen Bereichen.
Mehr Verbände, mehr Sportarten und mehr Athlet:innen! 7.621 Sportler:innen ermittelten in 46 Sportarten ihre Besten. Objekt der Begierde waren die Staatsmeisterschaftsmedaillen in Gold, Silber und Bronze, also die höchste nationale Sportauszeichnung.
Aufgrund des Rekord-Teilnehmer:innenfeldes brauchte es auch zusätzliche Sportstätten im Vergleich zu den letzten Jahren. 31 Sporthallen, Arenen und Wettkampfstätten konnte Wien aufbieten. Von der Sport Arena bis zur Donauinsel, vom Prater bis zum Rathausplatz. Letzterer überzeugte als multifunktioneller Austragungsort für insgesamt 14 Sportarten, darunter Bogenschießen, 3×3-Basketball, Fechten, Judo oder Gewichtheben. Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt ließ es sich nicht nehmen, sogar selbst aktiv zu werden und feierte ein Faustball-Comeback im neuen 2×2-Format.
Besonders erfreulich: das erfolgreiche Mitmach-Format vom „Tag des Sports“ wurde ebenfalls auf den Rathausplatz transferiert. An zwei Tagen konnten kleine und große Besucher:innen verschiedenste Sportarten ausprobieren. „Damit zeigen wir, dass Sport für alle ist – unabhängig von der Herkunft, von körperlichen Vorarussetzungen oder vom Geldbörserl der Eltern. Das ist die gesellschaftliche Kraft des Sports“, so Schmidt, die auch bei zahlreichen Sportarten vor Ort war.
Para-Schwimmer Andreas Ernhofer sorgte im Floridsdorfer Bad über 100 m Rücken für den ersten (inoffiziellen) Weltrekord im Rahmen der Sport Austria Finals, die mit 107.000 Besucher:innen einen weiteren Rekord aufstellten.