Flock vergoldet Erfolgskarriere

OLYMPICS Winter Olympic Games Milano Cortina 2026

Das war Flock ‘n‘ Roll pur im Eiskanal von Cortina. Janine Flock raste im Skeleton mit einem Start-Ziel-Sieg zur vierten Olympia-Goldmedaille für Österreich. Im Ländermatch war das deutsche Verfolgerinnen-Trio an der Souveränität der 36-jährigen Tirolerin zerbrochen. Und Flock durfte bei ihren vierten Olympischen Winterspielen endlich über Edelmetall jubeln.


Flock-Mania im „Eugenia Monti“-Eiskanal, der am Samstagabend ganz in rot-weiß-rot getaucht war: Familie, mit Mama Angela, Fans, Supporter und die halbe Nachbarschaft aus dem 168 Kilometer entfernten Rum bei Innsbruck waren nach Cortina gepilgert um der „Tiroler Eiseiligen“ zu huldigen.

Konstanz als Schlüssel

Die Halbzeitführende Flock war mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Susanne Kreher ins Grande Finale gestartet. Das deutsche Verfolgerinnen-Trio wurde durch Jacqueline Pfeifer (+ 0,13), die am Vortag in Lauf 2 mit einer Zeit von 57,18 Sekunden noch Bahnrekord aufgestellt hate, und Hannah Neise (+ 0,37) komplettiert.


Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass Konstanz der Schlüssel zum Flock’schen Erfolg war: 57,22 (1) – 57,26 (2) – 57,26 (1) – 57,28 (1) waren ihre Laufzeiten. Nur einmal war die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die Bronze gewann, im zweiten Lauf um 8 Hundertstelsekunden schneller. Silber ging an Susanne Kreher, ebenfalls aus Deutschland. Die Medaille ist historisch: es ist die zweite für die rot-weiß-rote Skeleton-Familie nach Martin Rettl in Salt Lake City 2002.

„Ein unglaubliches Gefühl“

Flocks Reaktion: „Ich bin die ganze Zeit über bei mir geblieben, habe mich von Anfang an unglaublich wohl gefühlt und nie daran gezweifelt, dass ich hier gewinnen kann. Es ist ein unglaubliches Gefühl, über die Ziellinie zu fahren, den Jubel zu hören, die rot-weiß-roten Fahnen zu sehen und alle Teammitglieder und meine Familie in den Arm nehmen zu können.“