Österreichs Damen-Nationalteam fährt zur Weltmeisterschaft in Deutschland und den Niederlanden. Die neuformierte und verjüngte Auswahl von Teamchefin Monique Tijsterman setzte sich im Play-off gegen die Türkei mit einem Gesamtscore von 66:54 durch und buchte nach 2021 und 2023 zum dritten Mal in Serie das Ticket für das Großevent.
„Ich kann den Mädels nur gratulieren. Wir sind so eine junge Mannschaft, wir hatten so viele Ausfälle für diesen Lehrgang“, erinnerte Kapitänin Katarina Pandza. „Wir haben kein einziges Mal an uns gezweifelt.“ Man habe auch die Prüfung einer stimmungsvollen Auswärtskulisse „souverän gemeistert“.
Bei der Endrunde (27. November bis 14. Dezember) trifft Österreich in Gruppe E, die in Rotterdam ausgetragen wird, auf Co-Gastgeber Niederlande sowie Argentinien und Ägypten.
Abschiedsgeschenk für Pajovic
Österreichs Handball-Herren haben Teamchef Ales Pajovic mit der geschafften EM-Qualifikation das perfekte Abschiedsgeschenk gemacht: Mit einem 34:33-Sieg gegen die Schweiz qualifizierte sich das ÖHB-Team für die Endrunde, die Anfang 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen stattfindet. Für Pajovic endete eine sechsjährige, äußerst erfolgreiche Ära mit drei EM- und zwei WM-Teilnahmen.

In die hinterlassenen Fußstapfen tritt Weltmeister Iker Romero. Als Spieler zählte der Spanier zu den Großen seiner Zeit, gewann auf Vereinsebene sämtliche europäische Bewerbe, darunter zweimal die EHF Champions League, und wurde mit Spanien 2005 Weltmeister. Ein großes Ziel der Amtszeit ist auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.