Positive Bilanz nach Spielen der Superlative

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Die 12. Ausgabe der World Games in Chengdu ist Geschichte. Die sportliche Bilanz für das Team Austria fällt überwiegend positiv aus: die 55 Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen nehmen neben vier Medaillen und zahlreichen Spitzenplätzen viele positive Erinnerungen mit nach Hause. „Jetzt fehlt nicht mehr viel zu den Olympischen Spielen“, so Chef de Mission Aria Siami.


Chinesische Superlative allerorts. Die größten World Games aller Zeiten! Mit den meisten Athlet:innen! Noch mehr Sportarten und Medaillen! Beeindruckende Sportstätten! Und eine Closing Ceremony, die, wie schon die Eröffnungsfeier, alles bei den elf World Games-Editions vor Chengdu 2025 Gesehene in den Schatten stellte.

„Chengdu war großer Erfolg“

„Chengdu war für Österreich ein großer Erfolg und es freut mich sehr, dass wir mit einer Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille erneut vier Mal Edelmetall nach Österreich holen konnten und damit an die großartige Bilanz von Birmingham 2022 anschließen. Mein Dank gilt allen Athlet:innen für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und die Art und Weise, wie sie unser Land in China vertreten haben. Ebenso danke ich dem gesamten Betreuerteam, den Verbänden sowie unseren Partnern und Ausstattern für ihren großartigen Einsatz“, sagte Sport Austria-Präsident Hans Niessl.


Chef de Mission Aria Siami, der zum dritten Mal nach Breslau 2017 und Birmingham 2022 für das Team Austria verantwortlich zeichnete, sorgte mit seinem Team dafür, dass sich die Athlet:innen auf ihren Sport konzentrieren konnten. „Wir waren praktisch rund um die Uhr für die österreichischen Teilnehmer:innen im Einsatz und konnten so praktisch alle Herausforderungen lösen. Danke an das Team, das unter schwierigen Bedingungen einen super Job gemacht und wirklich alles für die Athlet:innen rausgeholt hat.“


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Erschwerte Bedingungen

Vor allem die Hitze in der Sichuan-Provinz mit Temperaturen jenseits der 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sorgte für erschwerte Bedingungen. „Wir wussten, was uns in Chengdu erwartet, haben uns dementsprechend darauf vorbereitet. Als wir gesehen haben, dass wir mit den mitgebrachten Kühlwesten und Kältebecken nicht auskommen, haben wir mit Hilfe unserer chinesisch sprechenden Mitarbeiterinnen vor Ort hier noch einmal nachgebessert.“


Das Feedback der teilnehmenden Verbände – Team Austria war mit 55 Athlet:innen (33 Damen, 22 Herren) in 12 Sportarten vertreten – war mehr als positiv. Für die Betreuung, die mediale Begleitung und Sichtbarmachung sowie das Service-Angebot des Medical Teams. Mit einmal Gold durch Kickboxer Erik Zimmermann, zwei Mal Silber durch das Jiu-Jitsu-Duo Johannes Horak und Gernot Riegl und einmal Bronze (Faustball-Männer) belegte das Team Austria Platz 40 im Medaillenspiegel.

Fokus auf Karlsruhe 2029

Siami: „Alle waren überwältigt, was sie hier erlebt haben, dass es uns trotz der teilweise großen Distanzen zwischen den beiden Dörfern und den Sportstätten gelungen ist, den Teamspirit spürbar zu machen. Und für die World Games war Chengdu ein Riesenschritt, jetzt fehlt nicht mehr viel zu den Olympischen Spielen.“


Und weil nach den World Games auch vor den World Games ist, geht der Blick bereits in die Zukunft. Das nächste Multisport-Event für (noch-)nicht-olympische Sportarten findet 2029 in Karlsruhe statt. Niessl: „Wir blicken stolz auf die Leistungen von Chengdu zurück und richten nun unseren Fokus auf Karlsruhe 2029. Ich bin überzeugt, dass wir auch dort wieder ein starkes Team stellen und Österreich erfolgreich repräsentieren werden.“