Historische Volleyball-EM

PK 008

Vom 21. August bis 6. September 2026 steht mit der Europameisterschaft 2026 das große Highlight im europäischen Frauen-Volleyball auf dem Programm. 24 Nationalmannschaften kämpfen in vier Gastgeberländern – Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden – um den EM-Titel. Insgesamt werden 76 Spiele ausgetragen.


Für das österreichische Frauen-Nationalteam steigt das EM-Abenteuer in Brünn. Die zweitgrößte Stadt Tschechiens ist Veranstalterin der Vorrundengruppe B, in der Österreich auf Gastgeber Tschechien, Bulgarien, Griechenland, Serbien und die Ukraine trifft. Insgesamt werden in Brünn 21 EM-Spiele ausgetragen: 15 Partien der Gruppe B sowie vier Achtelfinal- und zwei Viertelfinalspiele.


Für Österreich beginnt die CEV EuroVolley 2026 am Freitag, 21. August, in Brünn mit einem Kracher. Zum Auftakt trifft das ÖVV-Team auf Serbien, den EM-Finalisten von 2023, der damals das Endspiel gegen den nunmehrigen Finalgastgeber Türkei verlor und aktuell das CEV-Ranking anführt.


Einen Tag später wartet Gastgeber Tschechien (CEV-Ranking Nr. 11). Danach folgen die Partien gegen die Ukraine (CEV-Ranking Nr. 8), Griechenland (CEV-Ranking Nr. 20) und Bulgarien (CEV-Ranking Nr. 21). Die besten vier Nationen jeder Gruppe steigen ins Achtelfinale auf.

Größtmögliche Bühne

Die CEV Trendyol EuroVolley 2026 bietet Österreichs erstmals auf sportlichem Weg für eine EM qualifiziertem Damenteam (CEV-Ranking Nr. 24) damit die größtmögliche europäische Volleyball-Bühne.


Am Dienstag verabschiedete Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt in Wien das am Mittwoch nach Brünn reisende Frauen-Nationalteam, das im Rahmen einer Pressekonferenz im großen Spiegelsaal des Haus des Sports zu den Erwartungen bei der CEV EuroVolley 2026 Stellung nahm.


Gernot Leitner, ÖVV-Präsident: „Für das Team ist es ein Meilenstein, ein Karriereschritt. Ihr habt das Zeug, die Physis, die Technik, auf der großen Bühne gegen die Besten der Welt locker aufzuspielen. Im ersten Spiel gegen Vizeeuropameister Serbien können wir in Wahrheit nicht verlieren, weil jeder Punkt, jeder Satz ein Erlebnis wird. Gleich zu Beginn den stärksten Gegner zu haben, ist vielleicht nicht schlecht, um sich an das Umfeld, das Setup, die Halle zu gewöhnen. Die Ukraine und Griechenland sind nicht so weit weg, dass wir an einem guten Tag nicht dabei sein können. Ich bin sehr zuversichtlich.“


Michaela Schmidt, Sportstaatssekretärin: „Volleyball ist eine Mannschaftssportart, in der man gemeinsam gewinnt, gemeinsam verliert, aufeinander angewiesen ist und während des Spiels miteinander kommuniziert. Teamgeist, Fairness und Respekt treten bei jedem Spielzug deutlich zutage. Dass der Volleyballverband früh darauf gesetzt hat, Frauen und Männer gleichermaßen zu fördern und zu bezahlen, finde ich sehr positiv. Dass es sich sportlich auszahlt, sehen wir an der Qualifikation für ein Großereignis, das Sichtbarkeit und Vorbilder schafft und hoffentlich auch dazu führt, dass junge Mädchen den Volleyball in die Hand nehmen. Ich hoffe, dass ihr gute Spiele macht und eure Auftritte genießen könnt.“


Roland Schwab, ÖVV-Headcoach: „Der Kader besteht aus den aus meiner Sicht aktuell 14 besten Spielerinnen unseres Landes. Viele von ihnen stehen über zehn Jahre im Nationalteam, haben sich einen Profistatus im Ausland erarbeitet und krönen die Saison mit der Teilnahme an der Europameisterschaft. Weitere waren viele Jahre im Nachwuchsnationalteam, bei der U21-EM in Italien und haben auch in der ersten Mannschaft Golden League gespielt. Auf der einen Seite haben wir also die arrivierte Grundsechs, auf der anderen die jungen Wilden.“