„Ein richtiges Familien-Event“

Für Mirna Jukić-Berger ist der „Tag des Sports“ wie ein großes Familientreffen. Die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin freute sich im Wiener Prater nicht nur über viele bekannte Gesichter, sondern war als Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) auch maßgeblich in die Vorbereitungen involviert.

Dementsprechend glücklich war sie, dass so viele Menschen – konkret über 200.000 – den Weg zum Prater gefunden haben. „Der ‚Tag des Sports‘ ist das größte Open-Air-Sportfestival Österreichs und total wichtig. Über 120 Verbände können zeigen, was sie machen und man kann so viel ausprobieren. Egal, ob kleine Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – es ist für jeden etwas dabei. Für mich ist es ein richtiges Familien-Event, das den Sport den Menschen noch näherbringt.“

Große Wertschätzung

Die 36-Jährige, die mittlerweile selbst zweifache Mutter ist, denkt immer noch gerne an ihre aktiven Zeiten zurück. Und ist überwältigt, dass die Menschen ihre zahlreichen Erfolge – u.a. Olympia-Bronze 2008 – noch immer präsent haben. „Es ist schon sehr schön, dass man immer noch wertgeschätzt wird und die Leistungen von damals noch zählen“, so Jukić-Berger. Den „Tag des Sports“ sieht sie deshalb auch als perfekte Gelegenheit, um ganz viele Kinder für den Sport zu motivieren.

„Es ist eine Genugtuung, dass neue Leute nachkommen, die den Sport und Olympische Spiele genauso gut finden, wie wir das getan haben“, erklärt Jukić-Berger. „Sport prägt dich für dein ganzes Leben. Die Erinnerungen hast du dein ganzes Leben lang und kann dir auch keiner mehr wegnehmen.“

So erfüllte die Olympia-Medaillengewinnerin von Peking am ÖOC-Stand zahlreiche Autogramm- und Selfie-Wünsche.