ÖFB-Team auf WM-Kurs

MarcelSabitzer

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft ist erfolgreich in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 gestartet – und hat mit zwei Pflichtsiegen das Fundament für eine mögliche erste WM-Teilnahme seit 1998 gelegt. Nach dem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen Rumänien ließ das Team von Ralf Rangnick einen souveränen 4:0-Auswärtserfolg in San Marino folgen. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen steht die ÖFB-Auswahl derzeit auf Platz zwei der Tabelle – drei Zähler hinter Bosnien & Herzegowina, das allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

Kampf und Kontrolle: 2:1 gegen Rumänien

Im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion in Wien musste Österreich zum Auftakt gegen Rumänien alles in die Waagschale werfen. Nach einer intensiven ersten Hälfte brachte Michael Gregoritsch die Hausherren in der 42. Minute in Führung. Marcel Sabitzer legte nach einer Stunde nach, ehe Florin Tanase mit der letzten Aktion des Spiels (95.) noch für Spannung sorgte. Am Ende stand jedoch ein verdienter 2:1-Sieg, der die Richtung vorgab.


FußballNationalteam
Großer Jubel nach dem erfolgreichen Auftakt

Früh entschieden: 4:0 in San Marino

Gegen das fußballerische Leichtgewicht San Marino war die Partie hingegen schon nach einer halben Stunde entschieden. Routinier Marko Arnautovic schnürte binnen 15 Minuten einen Doppelpack (3., 15.), dazwischen trug sich erneut Gregoritsch (11.) in die Torschützenliste ein. Christoph Baumgartner sorgte in Minute 27 für den Endstand – alle vier Treffer fielen bereits in der ersten Halbzeit. Österreich verwaltete danach souverän, ohne große Akzente nach vorne zu setzen.


Besonders im Fokus: Marko Arnautovic. Der 36-Jährige steht nun bei 41 Toren im Nationalteam – nur noch drei fehlen ihm auf den ewigen ÖFB-Rekord von Toni Polster (44). Eine Bestmarke, die bereits in diesem Herbst fallen könnte.

Zwei Schlüsselspiele im September

Mit dem optimalen Start im Gepäck richtet sich der Blick nun auf die kommenden beiden Qualifikationsspiele. Am 6. September wartet in Linz das Heimspiel gegen Zypern – drei Tage später steigt in Zenica der erste große Showdown mit Tabellenführer Bosnien & Herzegowina.


Ein Duell, das schon eine Vorentscheidung im Kampf um das direkte WM-Ticket bringen könnte: Nur der Gruppensieger qualifiziert sich fix für die Endrunde 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.