Wiedersehen macht Freu(n)de

Für Madeleine Egle war der Tag des Sports eine einmalige Gelegenheit. Die Rennrodlerin freute sich im Wiener Prater zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – Kolleg:innen aus anderen Sportarten treffen und Kinder und Jugendliche an ihre Sportart heranführen.

Die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele in Peking beschreibt: „Am Tag des Sports trifft man so viele Sportlerinnen und Sportler und lernt die verschiedensten Sportarten kennen, das ist etwas ganz Besonderes. In den letzten zwei Jahren habe ich mich aufgrund der Corona-Pandemie weniger mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Sportarten austauschen können, deshalb ist das große Wiedersehen eines meiner persönlichen Highlights!“

Bei der Pagode des Österreichischen Rodelverbandes war viel los – der Verband war nicht mit leeren Händen aufgekreuzt. Auf der mitgebrachten Startrampe konnten die Besucher:innen ihre Startfähigkeiten im Rodeln unter Beweis stellen. „Die Startrampe ist für diesen Zweck perfekt. Ausprobieren und ein Gespür fürs Rennrodeln bekommen ist sonst im Westen Österreichs eher schwierig. Hier kann man aber erste Eindrücke vom Rodeln gewinnen und ein Gefühl dafür bekommen, was es eigentlich heißt Rennrodler:in zu sein. Ich glaube, das ist für die Kinder extrem wichtig“, sagt die 24-jährige Tirolerin.

OLYMPISCHE AMBITIONEN

Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo im Jahr 2026 sind bei Egle im Kalender schon rot markiert. Sie zeigt sich optimistisch: „Natürlich sind die Olympischen Spiele in meinen Plan integriert! Bis Mailand/Cortina d’Ampezzo sind es aber noch vier Jahre – das ist eine lange Zeit. Grundsätzlich setze ich meine Ziele immer von einem Jahr zum nächsten. Aus diesem Grund liegt mein Fokus auf der aktuellen Saison und wir werden sehen, wohin mich mein Weg führt. Ich werde mir das Jahr 2026 aber sicherlich im Hinterkopf behalten!“